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<pre>… die dabei von einer taktischen Raffinesse ihres Trainers profitierten, sich aber bis zu 89. Minute für den Ausgleich Zeit ließen .  <p> Nach der Pause erhöhten die Augsburger jedoch den Druck, konnten das Spiel drehen und mit 2:1 gewinnen. Erstmals seit seinem Aufstieg in die Bundesliga feierte der FCA damit einen Sieg zum Saisonauftakt.  <p>  Die in den bisherigen fünf Auswärtsspielen nur drei Mal überwundene Defensive sollte nun auch befähigt sein, den sich ankündigenden Derby-Stürmen zu trotzen — die Gäste werden es nach unserer Überzeugung zu verhindern wissen, dass das Duell in der Opel Arena die magische Schallmauer von 2,5 Treffern knackt. <p> Obwohl der bislang letzte Ligasieg im Volkspark bereits vier Jahre zurückliegt, sehen wir die Grün-Weißen daher am Samstag leicht im Vorteil. <p>  Ein absolutes Novum in der Bundesliga-Geschichte der Rheinländer, denn noch nie stand eine Kölner Mannschaft nach den ersten fünf Runden schlechter da.  </pre>


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<pre>Somit wäre für all jene, denen die „normale“ Bayern-Siegquote zu niedrig ist, vielleicht eine Handicap-Wette eine lukrativere Option.  <p> Frankfurts Keeper Lukas Hradecky spendet derzeit lediglich der Gedanke an die nahende Sommerpause Trost.  <p>  Der unverhoffte Torrausch wurde zum Beleg, dass die vorherige Durststrecke tatsächlich nur dem ungünstig getimten Spielplan geschuldet war; gegen Hertha, Schalke, Bayern und Leverkusen hatten die FC-Kicker zuvor vier Heim-Niederlagen am Stück kassiert. <p> Als vorläufiger negativer Höhepunkt erwies sich dabei die 1:7-Klatsche in Frankfurt am vergangenen Spieltag, bei der der Aufsteiger jegliche Bundesliga-Tauglichkeit vermissen hat lassen. <p>  Diese vielfach bewährte Herangehensweise erscheint uns aber ohnehin bestens geeignet, einer mit großer Begeisterung nach vorn drängenden Mannschaft konsequent den Wind aus den Segeln zu nehmen.  </pre> 


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<pre> Auf ein solches Ende scheinen nicht zuletzt auch die bislang von den Rheinhessen in den Sechs-Punkte-Spielen gesetzten Duftmarken hinzudeuten; schon gegen die Tabellennachbarn aus Hamburg, Wolfsburg und Köln hatte es jeweils nur zu letztlich unbefriedigenden Punktgewinnen gereicht.  <p> Auch schon am Spieltag davor, beim 2:1-Heimsieg gegen Gladbach wurde das Nervenkostüm von Kovac aufs äußerste strapaziert — erst wenige Sekunden vor Schluss sicherte Sebastien Haller mit seinem Seitfallzieher die der Punkte.  <p>  Dabei hatte sich der vergangene Spieltag trotz des Sechs-Punkte-Siegs eigentlich so gar nicht nach dem Geschmack der Norddeutschen entwickelt; infolge der von Mainz und Freiburg gelandeten Befreiungsschläge drohen dem Jäger zunehmend die möglichen Opfer auszugehen. <p>  Es besteht allerdings auch Hoffnung, zumindest, wenn es so abläuft wie in der Hinrunde. Auch da hatte der VfL eine böse Klatsche gegen die Bayern kassiert, danach aber mit einem Sieg gegen Frankfurt die richtige Antwort gegeben. Das Problem ist allerdings die Auswärtsschwäche der „Wölfe“ in der Rückrunde. <p>  Vor allem, weil sie in der Banken-Metropole wissen, wie schwer sie sich jedes Tor und jeden Punkt erarbeiten müssen.  </pre>


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<pre> Mit diesem Höhenflug vermögen bislang noch nicht einmal die Münchner Schritt zu halten, die sich unter Jupp Heynckes zwar wieder gefestigter präsentieren; denen es seit dem Trainerwechsel aber zumindest in der Bundesliga weiterhin an einer aussagekräftigen Standortbestimmung fehlt.  <p> Der FSV Mainz und der FC Ingolstadt 04 standen sich bislang erst vier Mal in einem Pflichtspiel gegenüber. Drei dieser Duelle konnten die Ingolstädter für sich entscheiden, nur ein Mal setzten sich die Mainzer durch. In der vergangenen Bundesliga-Saison gewann der FCI sowohl das Hin- als auch das Rückspiel jeweils mit 1:0.   <p> Erneut ist dem Altmeister somit offenbar daran gelegen, es seinem Nachfolger so schwer wie nur irgend möglich zu machen: Wurde einstmals bereits Pep Guardiola der Staffelstab als Triple-Sieger überreicht, könnte es Niko Kovac demnächst mit ebenso großen Fußstapfen zu tun bekommen. <p>  Weitaus weniger zufrieden waren die Frankfurter nach dem vergangenen Spieltag. Sie hatten eine 1:3-Niederlage bei Borussia Dortmund zu verdauen.  <p> Diese wären im Kampf um die internationalen Plätze sehr wichtig, denn nach einem Tief und einer Serie von fünf Bundesligamatches ohne Sieg rutschten die Adler von einem Champions League-Platz aus den Top 6.  </pre>


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<pre> „Nach der guten ersten Halbzeit, die wir gespielt haben, mit wirklich tollem, kreativen Fußball, gerade im gegnerischen letzten Drittel. Da haben wir ein bisschen zu viel liegen lassen, um hier drei Punkte mitzunehmen. Wir hätten in der ersten Halbzeit den Sack zu machen müssen.“  <p> „Wir müssen mit dem Zähler zufrieden sein. Wir haben uns nicht aus der Bahn werfen lassen und verdientermaßen den Ausgleich erzielt. In der zweiten Hälfte war es auf diesem Boden ein reines Kampfspiel“, analysierte Trainer Manuel Baum das Remis in der Hauptstadt.  <p>  Das sollte sich unter Neo-Coach Schuster ändern, wobei er mit seinen Darmstädtern in der Vorsaison auf eigenem Platz sogar noch schlechter war und am Ende das zweitschlechteste Heim-Team stellte. <p>  Dabei war es freilich aber auch der dankbaren Konkurrenz zu danken, dass der Saisonabschluss noch einmal in Richtung versöhnlich tendiert: Mit Wolfsburg (0:0), Mainz (2:0) und der Hertha (2:2) bekam es der FCA mit zwei Abstiegskandidaten und einem denkbar uninspirierten Mittelklasse-Team zu tun.  <p> Der plötzlich wieder knipsende Bosnier ist jedoch keineswegs der einzige Neuzugang, an dem der ausgesprochen ordentliche Saisonstart festzumachen ist; noch mehr stellte sich bisher schließlich der aus Freiburg gekommene Darida mit seiner Laufstärke und Ballsicherheit als eine echte Verstärkung in der Schaltzentrale der Berliner heraus.  </pre>


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